DARK SOULS III behält Ausdauer, Bonfires, Seelenverlust und freie Builds bei, beschleunigt den Kampf aber deutlich gegenüber dem ersten Dark Souls. Dadurch liegt es spielerisch zwischen den schwereren, langsameren frühen Souls-Spielen und dem schnelleren Kampftempo, das später in ELDEN RING noch stärker sichtbar wird.

Schnelleres Kampftempo
Gegner greifen häufiger in längeren Ketten an, verfolgen den Spieler konsequenter und bestrafen passives Warten stärker.
Schilde bleiben nützlich, doch Ausweichen und Positionierung gewinnen an Bedeutung. Spieler, die aus ELDEN RING kommen, finden sich deshalb oft schneller zurecht als in Dark Souls Remastered.
Weapon Arts
Viele Waffen besitzen eigene Fähigkeiten oder Haltungen.
Eine Waffe wird dadurch nicht nur über Schadenswert und Skalierung definiert. Reichweite, Moveset, Geschwindigkeit und Weapon Art können zwei Waffen für denselben Build komplett unterschiedlich spielen lassen.
Hohe Build-Freiheit
Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz, Glaube, Zauberei, Wunder und Pyromantie erlauben sehr verschiedene Charakterkonzepte.
Diese Vielfalt erhöht den Wiederspielwert und gibt Spielern mehr Möglichkeiten, auf besonders schwierige Bosse mit einer veränderten Strategie zu reagieren.
Bosse als zentraler Höhepunkt
Dark Souls III setzt stark auf mehrphasige Kämpfe, lange Angriffsketten und Tempowechsel.
Viele dieser Ideen werden später in ELDEN RING weiter ausgebaut. Wer vor allem anspruchsvolle FromSoftware-Bosse sucht, erhält hier eine deutlich dichtere Folge als in einer großen offenen Welt.
Plattformen und Editionen
Die verifizierten Kerndaten umfassen Windows, PS4 und Xbox One.
Auf neueren Konsolen sollte geprüft werden, ob die jeweilige Version nativ ist oder über Abwärtskompatibilität ausgeführt wird. Bei Sondereditionen ist außerdem wichtig, ob die DLCs tatsächlich enthalten sind.
Koop, PvP und Invasionen
Das Spiel nutzt die klassische Beschwörungs- und Invasionslogik der Reihe.
Für Hilfe bei einem Boss funktioniert das sehr gut. Für eine vollständig synchronisierte Koop-Kampagne mit identischem Speicherfortschritt ist das System weniger geeignet.
DLC-Inhalte
Die Erweiterungen ergänzen besonders anspruchsvolle Gebiete und Bosse.
Sie sind nicht notwendig, um das Basisspiel zu verstehen, werden aber für Spieler interessant, die den Kampf nach dem Hauptspiel weiter vertiefen möchten.
Von ELDEN RING zu Dark Souls III
Der wichtigste Unterschied ist die geringere Möglichkeit, einen schwierigen Boss einfach für längere Zeit zu umgehen.
Die Progression führt stärker durch die aktuelle Zone. Dadurch konzentriert sich Lernen mehr auf das unmittelbare Hindernis.
Für wen eignet sich Dark Souls III?
Das Spiel passt zu Spielern, die FromSoftware-Bosse, flexible Builds und ein höheres Tempo möchten, ohne eine riesige Open World zu verwalten.
Wer maximale Erkundungsfreiheit sucht, ist mit ELDEN RING besser bedient; wer noch kompaktere Weltverknüpfung möchte, sollte Dark Souls Remastered ansehen.



